Dritter Sonntag nach Trinitatis

„Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.”

Liebe Gemeindeglieder, liebe Gäste!

Der 3. Sonntag nach Trinitatis ist ein Sonntag der offenen Arme:
So, wie der Vater seinen verlorenen Sohn in die Arme schließt, der reuevoll zurückkehrt, nachdem er sein Erbe durchgebracht hat, so ist auch Gott, sagt das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

Seit dem 10. Mai dürfen wir unter besonderen Sicherheits- und Hygienebedingungen wieder miteinander Gottesdienst feiern. (Hier finden Sie unsere Hygiene – & Sicherheitsregeln)
Das ist wirklich eine gute Nachricht – auch wenn sie uns ungewohnte Begleitumstände bringt und noch nicht alle Fragen für die kommenden Wochen beantwortet sind.
So beten wir gemeinsam, hören auf Gottes Wort, singen mit Vorsicht – in Gedanken beieinander, in überschaubarer Gemeinschaft in den Kirchen.

So gehören zu diesem Sonntag Worte des Psalms 103
Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:
der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,
der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.
Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden.
Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun.
Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.
Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben.
Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.
So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein.
Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.


Bleiben Sie behütet und gegrüßt!

Nächster Gottesdienst

05.07. – Vierter Sonntag nach Trinitatis
11:00 Uhr: Predigtgottesdienstmit Pfarrerin Herrmann in der Johanniskirche
Kollekte: Eigene Gemeinde